HDR-Technik

Was dahinter steckt

Beginn

So das Plugin "Exposure Blend" richtig in GIMP integriert ist kann man sofort mit der Erzeugung von HDR-ähnlichen Bildern beginnen. Zu diesem Zwecköffnet man im Hauptmenü unter "Filter" den Menüpunkt "Exposure Blend/Blend...".

Bildauswahl

Darauf hin öffnet sich ein Dialog, mit welchem man sofort mit der Auswahl der Bilder beginnen kann. Die voreingestellten Parameter sollte man vorerst einmal so lassen. Wenn man nun auf OK klickt wird sofort mit der Abarbeitung des Scripts begonnen.

Nach Beendigung des Berechnungsvorganges steht das gerenderte DRI-Bild zur Verfügung.

Bildberechnung

Das Ergebnis kann sich sehen lassen - im Vergleich zu anderen Programmen mag der Effekt vielleicht etwas mager aussehen. Tatsächlich jedoch sehen solche Bilder wesentlich realistischer aus als solche bei denen eine Menge Einstellregler zur Verfügung stehen. Die Benutzer werden dadurch nicht in Versuchung gebracht, die Effekte zu übertreiben. Das Ergebnis von übertriebenen HDR-Effekten kann ohnehin nur mehr als "surrealistisch" oder "hyperrealistisch" für solche Bilder beschrieben werden!

Das Ausgangsmaterial

Keines der als Ausgangsmaterial zur Verfügung stehenden Bilder ist für sich alleine wirklich brauchbar. Die Fotos entstanden unter extremen Lichtverhältnissen im Museum mit direktem Sonnenlicht und dunklen Schatten. Das soeben erzeugte DRI-Bild hingegen hat keine übertriebenen Effekte, keine HALO´s oder sonstige Mängel. Die dunklen Stellen werden heller, die hellen Bereiche werden bedämpft.

Fazit: Ein ausgewogenes - allerding kein HDR-Bild!

- 2EV
+/- 0EV - normale Belichtung
+ 2EV